Automatisiere deine Buchhaltung, spare Zeit und reduziere Fehler mit stripe2sevdesk.
In diesem Beitrag erklären wir dir die typischen Stolperfallen bei der Übertragung von Stripe‑Zahlungen nach sevdesk und zeigen dir, wie du mit der richtigen Vorgehensweise — und mit stripe2sevdesk — Zeit sparst und Fehler vermeidest.
Auf dem Kontoauszug erscheint eine einzelne Überweisung von Stripe.
Tatsächlich steckt dahinter aber eine Reihe einzelner Kundenzahlungen sowie verschiedene Gebühren (Transaktionsgebühren, Rückerstattungen, Stripe-Gebühren...).
Werden diese Summen einfach als eine Position verbucht, stimmt zwar der Kontostand, aber nicht die buchhalterischen Details wie Umsatzsteuer oder Belegzuordnung.
Praxisregel:
Behandle Stripe wie ein eigenes Bankkonto.
Erfasste Kundenumsätze und Stripe‑Gebühren werden auf diesem fiktiven Stripe‑Konto einzeln gebucht
Die Auszahlung an dein Bankkonto ist nur eine Umbuchung.
Ein Kunde zahlt 10,00 € (inkl. MwSt.)
Stripe berechnet 0,35 € Gebühr — ausbezahlt werden 9,65 €.
Die richtige Verbuchung ist:
Würdest du die Rechnung auf 9,65 € korrigieren, wäre die Umsatzsteuerberechnung falsch.
Buche daher immer den vollen Rechnungsbetrag und erfasse Gebühren separat.
Stripe‑Receipts sind praktisch zur Orientierung, gelten aber nicht als vollständige Rechnung nach deutschem Steuerrecht.
Nutze für Rechnungen entweder Stripe Billing oder dein Rechnungsprogramm — und importiere die Daten in sevdesk als Einnahmenbeleg, wenn kein klassischer Rechnungsexport möglich ist.
Tipp: Ein Einnahmenbeleg in sevdesk kann steuerlich wie eine Rechnung behandelt werden; prüfe dennoch, dass alle Pflichtangaben vorhanden sind (Leistungszeitraum, Steuersatz, Betrag etc.).
Für Verkäufe innerhalb Deutschlands gilt in der Regel 19 % (oder 7 % bei Ermäßigungen).
Beim Verkauf ins EU‑Ausland achte auf das Reverse‑Charge‑Verfahren (Steuerschuldumkehr), wenn der Käufer Unternehmer mit gültiger USt‑ID ist.
Stripe kann viele dieser Fälle in Stripe Billing markieren.
In sevdesk musst du diese Fälle dann beim Beleg entsprechend mit den richtigen Umsatzsteuerregelungen abbilden.
sevdesk kann Belege mit oder ohne Kundendatensatz anlegen — langfristig ist eine saubere Kundensynchronisation aber wichtig:
Übertrage Kundenstammdaten aus Stripe nach sevdesk statt nur Namen zu speichern.
Stripe fasst Gebühren oft monatlich zusammen.
Einzelne Transaktionen verursachen jedoch Gebühren, die getrennt erfasst werden sollten.
Achte bei Gebühren auf die umsatzsteuerliche Behandlung: In vielen Fällen greift das Reverse‑Charge‑Verfahren.
PayPal‑Gebühren (wenn über Stripe weitergeleitet) sind anders zu behandeln — oft umsatzsteuerbefreit als Bankdienstleistung.
Prüfe die genaue Ausweisung in deinem Fall.
stripe2sevdesk verbindet Stripe und sevdesk so, dass:
Tipp:
Teste die Synchronisation zuerst in einer sevdesk Testumgebung oder mit einem kurzen Zeitraum, um die Zuordnung der Belege und Regelungen zu prüfen.
Wenn du den Prozess automatisieren möchtest, reduziert stripe2sevdesk den manuellen Aufwand und stellt sicher, dass deine Buchhaltung in sevdesk korrekt und nachvollziehbar bleibt.